Nach der Hochwasserkatastrophe: Schulze Föcking und Karliczek vor Ort im Gymnasium Augustinianum

Nach der Hochwasserkatastrophe: Schulze Föcking und Karliczek vor Ort im Gymnasium Augustinianum

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Greven. CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking MdL und Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek MdB machten sich am Montag (25. August) ein Bild von den Schäden des Unwetters, das am 28. Juli Greven heimgesucht hat.

Im Augustinianum  zeigte ihnen Schulleiter Dr. Volker Krobisch zusammen mit dem Ersten Beigeordneten der Stadt, Wolfgang Beckermann, die an der Schule entstandenen Schäden, die den Schulbetrieb noch über Wochen beeinträchtigen werden.

In den vergangenen Wochen wurden, initiiert von der Schulleitung, erhebliche Anstrengungen unternommen, um einen ordnungsgemäßen und möglichst störungsfreien Schulbetrieb zu gewährleisten.

Bislang ist nicht absehbar, wann die entstandenen Schäden vollständig beseitigt und wann die materiellen Verluste ausgeglichen sein werden.

Vor allem die Naturwissenschaften und der Sportunterricht sind erheblich betroffen. Daher ist zur Zeit Improvisation gefragt.

Christina Schulze Föcking MdL verwies anlässlich des Gesprächs auf einen Antrag der CDU-Landtagsfraktion, der nach Ermittlung der Schäden vom 28. Juli durch die Kommunen eine angemessene Soforthilfe fordert. Darüber hinaus soll für zukünftige Fälle ein „Kommunaler Unwetterfonds“ eingerichtet werden. Der Antrag soll dem Landtag in Kürze zur Abstimmung vorgelegt werden.

Wolfgang Beckermann dazu:“ „Ich setze auf eine möglichst unbürokratische und rasche finanzielle Hilfe des Landes. Der Antrag der CDU-Landtagsfraktion geht deshalb in die richtige Richtung.“

Schulze Föcking: „Ich bin erschüttert von den Schäden vor Ort. Diese müssen schnellstmöglich behoben werden, um Folgeschäden, wie z.B. gesundheitsschädliche Schimmelbildung u.ä. zu verhindern. An der Schule wurde in den vergangenen Wochen bereits Vieles mit städtischer Hilfe und  in Eigenregie wieder hergerichtet. Aber ohne rasche materielle Hilfe sind die Schäden an der Schule nicht vollständig zu beseitigen. Das gilt im Übrigen auch für andere öffentliche Einrichtungen, wie z.B. die Sporteinrichtungen, der Stadt.

Rasche Hilfe brauchen aber auch die geschädigten Bürgerinnen und Bürger in der Stadt.

Hier ist Solidarität aller gefordert“.

Anja Karliczek verwies auf die enorme Dimension der Katastrophe: „Die Schäden sind immens. Zahlreiche Keller sind überschwemmt worden. Zahlreiche Heizungsanlagen sind schwer beschädigt. Eine Schadenshöhe von ca. 8 – 10 Mio. Euro allein in Greven ist sicherlich nicht unrealistisch“.  Den größten Einzelschaden in Greven erlitt sicherlich das Augustinianum.

Christina Schulze Föcking MdL und Anja Karliczek MdB dankten in diesem Zusammen allen Helfern, die durch ihren Einsatz am 28 Juli und in den Tagen danach Erhebliches geleistet haben. Einmal mehr habe sich der starke Zusammenhalt in Greven gezeigt.