Kreisversammlung der Jungen Union in Saerbeck

Kreisversammlung der Jungen Union in Saerbeck

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Die jungen Menschen liegen Anja Karliczek besonders am Herzen. Daher nimmt sie sich auch Zeit, mit ihnen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu diskutieren. So wie jetzt bei der Kreisversammlung der Jungen Union (JU) im Kreis Steinfurt. Im Bürgerhaus in Saerbeck war die Bundestagskandidatin gern gesehener Gast. „Alle Kandidaten, die in den vergangenen Jahren bei uns waren, haben Plätze in den entsprechenden Parlamenten bekommen. Dir, liebe Anja, sichere ich die volle Unterstützung der JU zu, damit Du in den Bundestag kommst und dort frischen Wind rein bringst“, versprach der scheidende Kreisvorsitzende Stefan Grawe aus Altenberge.

Die junge Polit-Generation trotzt der Polit-Verdrossenheit. „Jung, schwarz-sexy“ sticht ein Slogan auf tiefschwarzem Grund ins Auge. Doch so tief schwarz sind die Ziele der JU im Kreis Steinfurt gar nicht, sondern modern und nicht hausbacken. „Ich weiß, wie es ist in jungen Jahren. Da rennt man vor so manche Wand. Ich kann Euch nur empfehlen, hört nicht auf, dicke Bretter zu bohren, nimmt Euren Mut zusammen und gestaltet Eure Welt“, spornte Annegret Raffel, Vorsitzende der CDU in Saerbeck, die Nachwuchspolitiker an.

Anja Karliczek stieß bei ihrem Auftritt vor der JU ins gleiche Horn: „Nicht meckern, sondern anpacken, dafür seid Ihr da. Ihr könnt eine ganze Menge bewegen“. Sie forderte auf zu Wettbewerb und Leistung: „Das hat in unserem Land zu Wohlstand geführt“. Für die Bundestagskandidatin steht fest, dass Leistung belohnt werden müsse. Sie wolle sich einsetzen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei müsse auch akzeptiert werden, wenn Eltern sich entscheiden, die Erziehung ihrer Kinder selber zu übernehmen. Sie forderte auf, Neiddebatten zu beenden.

Die JU-Delegierten stellten viele kritische Fragen. So zum Mindestlohn. „Dienstleistung kann nicht umsonst sein, sonst lassen sich auch keine guten Löhne zahlen“, so Anja Karliczek. Leider habe die Geiz-ist-geil-Mentalität dazu geführt, dass die Menschen vieles umsonst haben wollen. Familienfreundlichkeit in Betrieben war ebenso ein Thema wie die Energiewende: „Hier müssen wir den Fokus auf Specherung legen und die Produktion senken“. Klare Aussage auch zum Thema Fracking: „Es ist unrealistisch, dass sich da kurzfristig was tut“.

Bei den Wahlen gab es einen Wechsel an der Spitze des JU-Kreisverbandes. Eike Brinkhaus aus Greven trat die Nachfolge von Stefan Grawe an. In einer flammenden Bewerbungsrede meinte er mit Blick auf die Bundestagskandidatin: „Ich brenne auf den Wahlkampf mit Dir“. Beim abschließenden Grillen hatte Anja Karliczek noch Zeit, mit den jungen Menschen Gedanken auszutauschen.

>>> Pressebericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.05.2013

 

Detlef Dowidat