„Der Auslauf ist deutlich spürbar!“

„Der Auslauf ist deutlich spürbar!“

MdB Karliczek im Gespräch mit der RAG-Geschäftsführung in Ibbenbüren

Gespräch RAG

Ibbenbüren. – Ist der Auslauf des Steinkohlebergbaus in Ibbenbüren im Zeitplan? Diese und andere Fragen waren Gegenstand des Austauschs zwischen der Geschäftsführung der RAG Ibbenbüren GmbH und der örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek. Dr. Heinz-Werner Voß und Jörg Buhren-Ortmann erläuterten anschaulich die aktuelle Auslaufsituation und die Aufgaben, die rund um den Rückzug noch angegangen werden müssen. Große Themen sind und bleiben die Bereiche Bergschäden und mögliche Belastungen des Grubenwassers mit PCB. Für die Abwicklung der Bergschäden soll es auch nach 2018 einen Ansprechpartner mit einem Team von mehreren Mitarbeitern vor Ort geben: „Wichtig ist, dass die Menschen hier eine persönliche Anlaufstelle für ihre Anliegen haben und nicht das Gefühl bekommen, alleine gelassen zu werden“, begrüßt Anja Karliczek die Pläne. Beim Thema PCB ist sie in regelmäßigem Austausch mit der Geschäftsführung und setzt dabei auf Offenheit und Transparenz für die Bevölkerung. Darüber hinaus kündigte sie ihre politische Unterstützung an, dass Menschen mit Behinderung, die derzeit bei der RAG beschäftigt sind, nahtlos eine Anschlussbeschäftigung finden. „Das neue Bundesteilhabegesetz bietet hier verschiedene Fördermöglichkeiten an, die helfen können, dass niemand durch den Rückzug des Steinkohlebergbaus auf der Strecke bleibt“, so die Bundestagsabgeordnete. Begeistert zeigte sie sich darüber, dass die RAG alle Facetten für die Zeit nach 2018 berücksichtigt und verschiedene Konzepte und Strategien dafür parat hat.