Anja Karliczek besucht Lienen – Besuch in der Waldorfschule

Anja Karliczek besucht Lienen – Besuch in der Waldorfschule

Lienen. „Dass wir die Räume der alten Hauptschule übernehmen konnten, war für uns schon ein Glücksfall!“, erläuterte Ariane Sternke, Elternvorstand im Trägerverein der Waldorfschule Lienen beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) aus Brochterbeck. Wo andere mühsam Schulbetrieb aufbauen müssten, konnte das Team in Lienen bereits mit einer mit einer komplett eingerichteten Küche und Werkräumen starten, bestätigte auch Gerd Schomberg, CDU-Ortsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister, der Anja Karliczek zu ihrem turnusgemäßen Wahlkreisbesuch nach Lienen eingeladen hatte.

„Gut angekommen und gut angenommen“ sei die Waldorfschule in Lienen, betonte Dirk Dziadloczynski, Vorstandsvorsitzender im Förderverein. Bei der Führung durch die Räumlichkeiten machte sich die Brochterbecker CDU-Abgeordnete Anja Karliczek, die auch Bildungsministerin ist, selbst ein Bild. Im Unterricht der zweiten Klasse waren Formen, Farben und Spiegelungen dran. Spielerisch wurden hier mathematische Grundfertigkeiten vermittelt. In der dritten Klasse wurde es dann praktisch: Wie sehen Kartoffeln aus, wie entstehen die Knollen, wie groß wird das Feld und wieviel Reihen können wir pflanzen? All das hatten die Kinder einige Tage zuvor auf einem nahegelegenen Acker selbst in die Praxis umgesetzt und daraus viel gelernt. Im Lehrerzimmergespräch mit dem pädagogischen Vorstand Michaela Breuer betonte Bildungsexpertin Anja Karliczek, dass sie interessiere, wie Konzepte des Bundes auf der lokalen Ebene umgesetzt würden „Nehmen wir zum Beispiel den Digitalpakt, der jetzt auf den Weg gebracht wurde. Wir wollen unsere jungen Menschen fit machen für die Arbeitswelt von morgen. Jeder muß zukünftig verstehen können, wie die digitale Welt funktioniert. Land und Bund entwickeln hier moderne Bildungs-Konzepte und hinterlegen sie mit ausreichend Fördermitteln. Aber die Anpassung auf die lokale Ebene erfolgt vor Ort.“ Und da sei die Kommunalpolitik gefragt, sagt Karliczek und freut sich auch zukünftig auf Rückmeldungen aus ihrem Wahlkreis.