Vorstandswahlen des CDA-Kreisverbands Steinfurt

Vorstandswahlen des CDA-Kreisverbands Steinfurt

Karl-Heinz Hagedorn (2.v.r.), Anja Karliczek (3.v.l.) und Gabi Comos-Aldejohann (Mitte) mit den Jubilaren

Karl-Heinz Hagedorn (2.v.r.), Anja Karliczek (3.v.l.) und Gabi Comos-Aldejohann (Mitte) mit den Jubilaren

Die Mitglieder des CDA-Kreisverbandes Steinfurt hatten sich für einen Samstagvormittag viel vorgenommen. So mussten die Delegierten für die anstehenden Termine auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene bestimmt werden. Zudem stand der Vorstand turnusmäßig zur Wahl an. Im Mittelpunkt stand jedoch zunächst die CDU-Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Steinfurt III, Anja Karliczek, die in ihrem Grußwort die Gelegenheit nutzte, sich selbst und ihre politischen Kernpunkte vorzustellen. Der von ihr aufgespannte Bogen reichte dabei von den Arbeitsbedingungen im Dienstleistungsbereich über Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel in der Region bis zur Forderung nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade für Frauen, die nach der Familiengründung wieder in ihren Beruf einsteigen wollen. „Wer Kinder als Selbstverständlichkeit betrachtet, muss auch für die notwendigen Rahmenbedingungen sorgen“, so Karliczek.

Dem konnte Gaby Comos-Aldejohann, CDA-Bezirksvorsitzende und Sozialrichterin in Münster, nur zustimmen. In ihrem Grußwort ging sie außerdem auf die Bedingungen im Niedriglohnbereich ein. Ihre Berufserfahrung als Richterin spreche da eine eindeutige Sprache: „Die Standards in Deutschland sind nicht von ungefähr so hoch. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass das auch so bleibt“, so Comos-Aldejohann, die im Anschluss auch die Leitung der Versammlung übernahm. Denn nun stand die Wahl des Vorstandes auf der Tagesordnung.

Der CDA-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Hagedorn hatte in einem Rückblick auf seine Amtsperiode bereits die Schwerpunkte angesprochen, mit denen er die Arbeit der CDA im Kreis Steinfurt künftig voranbringen wolle. Entsprechend eindeutig fiel das Votum für Hagedorn aus, der wie seine beiden Stellvertreter, Günter Gromotka und Heinz Thalmann, einstimmig im Amt bestätigt wurde.

Das dürfte auch Joseph Wilp gefallen haben, der in seinem Redebeitrag den inneren Zusammenhalt der CDA ausdrücklich gelobt hatte.

Die Kandidaten für die Positionen des Protokollanten, Hagen Libeau, und des Pressereferenten, Martin Schwarz, wurden ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die sich daran anschließende Wahl der Beisitzer nutzte Klaus Martin Lausberg als Vorsitzender der CDU-Kreis-Seniorenunion, um sich bei Hagedorn und der CDA für die gute Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren zu bedanken. Aus seiner Sicht pflege die CDA durch ihre Veranstaltungen im Kreis einen Markenkern der CDU. Dazu gehört auch die Ehrung von verdienten Mitgliedern, die Hagedorn und Comos-Aldejohann im Anschluss vornahmen.

Es galt, eine Reihe von Urkunden zu überreichen: Alfons Köster und Klemens Hüwe sind schon 25 Jahre aktiv. Günter Gromotka, Anton Gemen, Erich Sterkhaus, Wolfgang Brüggemann und Benno Hörst freuten sich über 30 Jahre Mitgliedschaft. Den unbestrittenen Spitzenplatz aber hatte sich Karl-Heinz Mersch gesichert, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde und dafür eigens seinen alten Mitgliedsausweis mitgebracht hatte. Angesichts dessen betonte Comos-Aldejohann noch einmal die Rolle der CDA bei der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen in den Betrieben und in der praktischen Politik. Dem schlossen sich auch die 11 gewählten Beisitzer an: Alfons Köster, Max Scholten, Detlev Viefues, Werner Lammers, Anne Raffel, Dirk Beccard, Heinz-Josef Exeler, Stefan Grawe, Paul Janocha und Wolfgang Kölker vervollständigen den Kreisvorstand.

Die Versammlung, die sich in diesem Jahr in den gemütlichen Räumlichkeiten des Gasthofs Ruhmöller in Saerbeck getroffen hatte, fand damit einen schönen Ausklang.