SkF leistet wertvolle Arbeit – CDU-Bundestagsabgeordnete besucht Schuldnerberatungsstelle

SkF leistet wertvolle Arbeit – CDU-Bundestagsabgeordnete besucht Schuldnerberatungsstelle

pm140923

 

Ibbenbüren. „Der SkF bietet mit seinen vielen Diensten Hilfe zur Selbsthilfe und ist damit eine wichtige Unterstützung für Menschen im Alltag.“ stellte die CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek bei ihrem Besuch des Sozialdienstes katholischer Frauen in Ibbenbüren fest.

Die Tecklenburgerin zeigte sich beeindruckt, wie das Miteinander von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu einem Netzwerk geworden ist.  Am Beispiel der Schuldnerberatung zeigte Geschäftsführerin Barbara Kurlemann auf,  dass etwa Ehrenamtliche die Unterlagen betroffener Menschen sortierten, um den Hauptamtlichen einen schnelleren Überblick über die Situation zu ermöglichen.  Die Gründe, aus denen  Menschen in die Verschuldung geraten, seien vielfältig. Oft scheine es Betroffenen so, dass es keinen Ausweg gebe. Besonders hart sei es, wenn Kinder mitbetroffen seien. Seit 1999 ist die Schuldnerberatungsstelle des SkF als Insolvenzberatungsstelle der Freien Wohlfahrtspflege anerkannt und zuständig für die Schuldner- und Insolvenzberatung des „Altkreises Tecklenburg“, erläuterte die Geschäftsführerin Kurlemann. „Der finanzielle Druck unserer Klienten steigt“, so berichtete die Geschäftsführerin, daher sei eine frühestmögliche Beratung ohne lange Wartezeiten erforderlich. Existenz sichernde Maßnahmen, wie die Sicherung von Wohnraum und Energieversorgung nähmen inzwischen einen erhöhten Zeitanteil ein. Intensive Verhandlungen mit Gläubigern führten oft zu einer außergerichtlichen Einigung, so dass in vielen Fällen die Durchführung des gerichtlichen Insolvenzverfahrens nicht notwendig sei. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausgabe- und Konsumverhalten sei wichtiger Bestandteil der Beratung und helfe den Betroffenen, wieder in einen geordneten Alltag zu finden. Schuldnerberatung, Familienhilfen und auch die Leistungen, die im Sozialkaufhaus angeboten werden, seien „existenzielle Hilfen für Menschen in Not“, ergänzte SkF-Vorsitzende Jutta Lutterbey. Der Sozialdienst katholischer Frauen sei stolz auf die große Anzahl Ehrenamtlicher, die die Arbeit des Vereines stützen. Mit dem Wohnhaus für Frauen in Notsituationen, den Fachdiensten Pflegekinderdienst, dem Betreuungsverein, der Fachberatung für Kindertagespflege, der Freiwilligenbörse „Kiste“ , und den Kooperationsprojekten mit der Bürgerstiftung „Wir für Kinder“ und „Alt für Jung“  halte der SkF eine vielfältige Hilfsangebotspalette für Menschen in der Region vor, erkannte Anja Karliczek an.