Karliczek: Unternehmen mit Energiekosten nicht überfordern

Karliczek: Unternehmen mit Energiekosten nicht überfordern

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Bei der Besichtigung der Schmitz-Werke in Emsdetten wurde es deutlich: Die steigenden Energiekosten werden für mittelständische Unternehmen zunehmend zur Belastung. Justus Schmitz, Senior-Chef der Schmitz-Werke GmbH+Co. KG und Michael Timinger, Mitglieder der Schmitz-Geschäftsleitung, machten auf drohende Arbeitsplatzverluste aufmerksam. „Wir legen Wert darauf, die gesamte Fertigung in Deutschland zu halten,“ betonte Schmitz. Aber je höher die EEG-Umlage steige, desto stärker sei die Wettbewerbsverzerrung für europaweit agierende Unternehmen zu spüren, warnte der Emsdettener Unternehmer. Es bedürfe einer Generalrevision des bestehenden EEG, bestätigte auch CDU-Bundestagskandidatin Anja Karliczek. „Die erneuerbaren Energien müssen zeitnah an den Markt herangeführt werden und es muß schnellstmöglich eine vollständige Marktintegration erfolgen!“, ist Bank- und Diplom-Kauffrau Karliczek, überzeugt. Auch müßten durch einen europäischen Energie-Binnenmarkt Schwankungen und Speicherfähigkeit weiter verbessert werden. Die Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Industrieunternehmen in Deutschland zu erhalten, sieht Matthias Cieslak, Vorsitzender der CDU-Fraktion, als vordringliches Ziel. „Bezahlbare und sichere Energie ist ein echter Standortfaktor!“, bestätigte er.