Karliczek: Förderbescheid persönlich abgeholt – 50.000 Euro für Emsdetten

Karliczek: Förderbescheid persönlich abgeholt – 50.000 Euro für Emsdetten

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Emsdetten. Einen Förderbescheid über 50.000 Euro konnten sich CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek und Elmar Leuermann, der als allgemeiner Vertreter des Emsdettener Bürgermeisters nach Berlin gekommen war, persönlich bei Verkehrsminister Alexander Dobrindt abholen. Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten bereits 230 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. „Täglich kommen neue hinzu.“ so die CDU-Finanzexpertin. Jetzt wurden wieder 68 Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesförderprogramm ausgegeben. Mit dabei die Stadt Emsdetten. Mit dem Bundesförderprogramm sollen ländliche Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. „Dies gibt einen guten Schub, um Emsdetten als hervorragenden Wirtschaftsstandort zu fördern!“ ist sie überzeugt. Mit dem Geld könne Emsdetten Ausbauprojekte für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte erstellen, erklärt sie. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

Hintergrund:
Bis 2018 soll es in ganz Deutschland schnelles Internet mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde geben. Insgesamt stehen für die Breitband-Förderung 2,7 Milliarden Euro bereit. Ziel des Bundesförderprogramms ist es, den Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze in unterversorgten Gebieten zu unterstützen, in denen in den kommenden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Netzausbau zu erwarten ist. Mit dem Bundesförderprogramm wird der Netzausbau technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 2,7 Milliarden Euro bereit.