Heiße Gespräche im Funkenflug – Karliczek und Peters informieren sich bei Teutoguss

Heiße Gespräche im Funkenflug – Karliczek und Peters informieren sich bei Teutoguss

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Hörstel-Gravenhorst. „1.500 Grad Celsius am Ofen – das ist nur für Kenner und Könner!“ stellte Anja Karliczek, CDU-Bundestagsabgeordnete, beim Besuch der Firma Teutoguss GmbH in Gravenhorst fest. Mit modernster Guss-Technik werden handgeformte Gussteile von 50 kg bis 18.000 kg Stückgewicht hergestellt, und zwar aus 80 % Recyclingmaterial – so stellte sich die Teutoguss beim Besuch des Hörsteler Bürgermeisterkandidaten Willi Peters und der CDU-Politikerin vor. Schachtöfen mit Koks waren gestern, erläuterte Geschäftsführer Andreas Timmermann. „Heute sind wir als moderner Elektroschmelzbetrieb am Markt etabliert. Mit zwei 6-t-Induktionsöfen können wir individuelle Gusswerkstoffe schmelzen.“ Alle Modelle werden nach den technischen Zeichnungen der Kunden von eigenen Mitarbeitern hergestellt, zum Beispiel für Kunden im Maschinenbau, der Getriebetechnik und für Windkraftanlagen, erläuterte Geschäftsführer Ralf Köper. Die Anschaffung von modernen Elektro-Öfen vor drei Jahren bezeichnete Willi Peters als „zukunftsweisend“ für den Standort Hörstel. „Die CO2-Einsparung ist ganz erheblich!“ Die Qualifizierung der Mitarbeiter habe einen hohen Stellenwert im Unternehmen, so Köper weiter. „Für die Qualität unserer Produkte unverzichtbar!“ In einem aufwändigen Verfahren habe man Potenziale der Mitarbeiter festgestellt und gezielte Qualifizierungen angeboten. „Mitarbeiterfluktuation? Bei uns kein Thema!“, so Timmermann, und verweist auf die kürzlich vorgenommene Ehrung für 50jährige Mitarbeit zweier Kollegen. Man plane, den Standort immer weiter zu modernisieren, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. „Die Schmelzqualität ist der entscheidende Faktor am Markt.“ sind die Gießer überzeugt. Nur so könne man gegen die internationale Konkurrenz bestehen.