Grüße aus der Region nach Berlin – Zu Besuch bei der designierten Bundesministerin

Grüße aus der Region nach Berlin – Zu Besuch bei der designierten Bundesministerin

Westerkappeln/Lotte. Nein, sie ist es noch nicht, aber dennoch ist seit einigen Tagen ihr Name landauf und landab in aller Munde. Die Tecklenburger CDU-Politikern Anja Karliczek soll in der kommenden Woche neue Bundesministerin für Bildung und Forschung werden. Genau zur rechten Zeit waren jetzt Mitglieder der Westerkappelner CDU und des Kolpings sowie der CDU Lotte auf Einladung ihrer Abgeordneten zum Besuch in Berlin und hofften, erste Glückwünsche der Region anbringen zu können. Das gab ein großes „Hallo“ und viele herzliche Umarmungen, als Anja Karliczek sich aus ihren Terminen lösen konnte und pünktlich zum vereinbarten Gespräch erschien – und mit ihr ein Film-Team des WDR, das die Abgeordnete einige Stunden im Tagesablauf begleitete.

Die Westerkappelner CDU-Vorsitzende Heike Cizelsky machte in der Gesprächsrunde im Bundestag den „Eisbrecher“ und stellte die Frage, die alle Besucher brennend interessierte: „Anja, wann hast Du erfahren, dass Du für dieses Amt vorgeschlagen werden sollst? Und was ist es für ein Gefühl, wenn Frau Merkel persönlich anruft?“ – Anja Karliczek gab zu, dass sie damit nicht gerechnet hatte, dann erst einmal kräftig schlucken musste. Sie habe sich kurze Bedenkzeit erbeten und ihren Mann angerufen. „Aber mein Mann hat mir genau wie damals vor der ersten Kandidatur sofort vollen Rückhalt signalisiert! – Da habe ich wenige Stunden später zugesagt!“. Sagt die dreifache Mutter und hat auch schon Ideen für ihr neues Amt: „Bildungspolitik ist Ländersache – und bleibt es auch. Aber ich sehe auch die Dinge, die wir noch verbessern können. Gerade die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten, wie den Schulen Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden können, die seitens des Bundes ständig aktuell gehalten werden können.“ Die berufliche Bildung mit besseren Leistungen in der Aufstiegsförderung wolle sie fördern. Die Stärkung der Hochschulförderung und einer Erhöhung des BAföG bis 2021 stehe ebenfalls im Koalitionsvertrag.