Grevener Zeitung: Egeplast: „Um die Ecke denken“ – Besuch aus Berlin

Grevener Zeitung: Egeplast: „Um die Ecke denken“ – Besuch aus Berlin

GREVEN. „Innovationsvorsprung ist unser Vorteil“, erläuterte Michael Stranz, Leiter der Entwicklung der Egeplast International GmbH in Greven, beim Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek. Was einst vor 100 Jahren mit der Jutespinnerei begann, präsentiert sich heute als moderner, innovativer und international tätiger Kunststoffrohrhersteller mit fast 250 Mitarbeitern und Auszubildenden. „Wir brauchen Leute, die ,um die Ecke denken‘. Da ist bei uns jeder gefordert“, verriet Stranz die Unternehmensstrategie. Über 80 Patente habe das Grevener Unternehmen in seinem Eigentum.

Beeindruckt zeigte sich die CDU-Politikerin von der vielseitigen Zusammenarbeit des Ausbildungsbetriebs mit zahlreichen Hochschulen und Forschungszentren. „Projektförderung des Bundes ist gut angelegt, wenn im hauseigenen Innovationszentrum Produkte ,Made in Germany‘ wie zum Beispiel Kunststoffrohrsysteme für Wasser, Gas oder Datenleitungen immer weiter entwickelt werden und Schutzeigenschaften und eigene Kontrollfunktionen aufweisen.“

Der Erfolg des Unternehmens basiere auf der Leistung der Mitarbeiter von Egeplast, betonte Dr. Nina Strumann, zuständig für die Unternehmenskommunikation. Daher habe die Ausbildung junger Menschen und Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen einen besonderen Stellenwert in dem Familienbetrieb. Mit aktuell 33 Azubis verzeichne das Unternehmen eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote von 14 Prozent, erklärte Anja Karliczek, die auch Mitglied des IHK-Regionalausschusses ist.

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