Bundesbauministerium: 50 Millionen Euro für „Nationale Projekte des Städtebaus“

Bundesbauministerium: 50 Millionen Euro für „Nationale Projekte des Städtebaus“

Kommunen aus dem Kreis können sich ab sofort bewerben

Anja Karliczek

Berlin / Kreis Steinfurt. – Das Bundesbauministerium stellt 2015 erneut 50 Millionen Euro bereit, um Städtebauprojekte von besonderer nationaler Qualität und Bedeutung zu fördern. Bewerben können sich Vorhaben aus den Bereichen Denkmalschutz und UNSECO-Kulturerbe, energetische Maßnahmen und altersgerechter Umbau im Quartier sowie Grün in der Stadt.

„Auch in diesem Jahr möchten wir die Städte und Gemeinden des Kreises Steinfurt bei der Umsetzung städtebaulicher Aufgaben mit nationaler Relevanz unterstützen. Wir suchen herausragende Projekte, die beispielgebend und zukunftsweisend sind für die Entwicklung unserer Kommunen“, freut sich die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek über den großen Erfolg des Bundesprogramms.

Interessierte Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis 20. Mai 2015 ihre Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Zur Bewertung wird das Ministerium eine interdisziplinär besetzte Jury einsetzen. Die Auswahl und Vergabe der Fördermittel sollen Mitte des Jahres erfolgen.

Das neue Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus war 2014 erstmals mit einem Volumen von 50 Millionen Euro aufgelegt worden. Die Resonanz im Jahr 2014 war so groß, dass das Programm 18fach überzeichnet war.

Weitere Informationen unter www.bmub.bund.de

Eine weitere Chance für den Kreis Steinfurt besteht in einer Verlängerung seiner Teilnahme an dem Programm „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums: 2012 wurde der Kreis als eine von insgesamt 19 Modellregionen in ganz Deutschland für das Förderprojekt ausgewählt; darin werden vorbildliche, im Klimaschutz fortgeschrittene Kommunen und Kreise unterstützt.

Das Bundesumweltministerium hat nun eine neue Richtlinie zur Förderung von Klimaschutz in sogenannten Masterplan-Kommunen veröffentlicht. Ziel des Projekts ist es, modellhaft aufzuzeigen, wie eine Reduzierung der Treibhausgase um 95% bis zum Jahr 2050 erreicht und der Strombedarf vollständig durch Erneuerbare Energien gedeckt werden kann. „Die Masterplan-Kommunen zeigen beispielhaft, wie Klimaschutz vor Ort umgesetzt werden kann. Unser Kreis gehört zu den Leuchttürmen der im Klimaschutz aktiven Regionen und steht mit seinen langfristigen Zielen als verlässlicher Partner an unserer Seite“, erklärt die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek.

Der Masterplan verfolgt den Anspruch, Kommunen dabei zu unterstützen, Strukturen innerhalb und außerhalb der Kommune aufzubauen, die langfristig die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen ermöglichen. Mit der nun veröffentlichten Förderrichtlinie wird an die bestehende Förderung von Masterplan-Kommunen angeknüpft.

Zum einen können jetzt bisherige Masterplan-Kommunen eine Verlängerung des Projekts um zwei Jahre beantragen, um ihre bereits geschaffenen Strukturen zu festigen und zu stärken. Zum anderen werden aber auch neue Masterplan-Kommunen gesucht: sie erhalten für die vierjährige Programmlaufzeit, die am 1. Juli 2016 beginnt, eine Förderung von bis zu 80% ihrer förderfähigen Ausgaben für die Erstellung des Masterplans und das Masterplanmanagement. Ebenso wird eine ausgewählte Maßnahme mit bis zu 200.000 Euro gefördert.

Frist zur Skizzeneinreichung ist der 31. August 2015.

Mehr Informationen unter www.bumd.bund.de