Bund unterstützt Kommunen bei Schulsanierung – NRW-Landesregierung verteilt die Gelder

Bund unterstützt Kommunen bei Schulsanierung – NRW-Landesregierung verteilt die Gelder

Kreis Steinfurt. Der Bund hat den Ländern 3,5 Milliarden Euro für Investitionen finanzschwacher Gemeinden in die Schulinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Dafür wurde im Juli das Grundgesetzt geändert. Die neue CDU-geführte Landesregierung in NRW hat jetzt die Verteilung der Summe auf die einzelnen Gemeinden festgelegt. Danach bekommen für die Sanierung von Schulen:

Emsdetten: 1.083.929 Euro
Greven: 1.428.540 Euro
Hörstel: 515.091 Euro
Hopsten: 318.212 Euro
Ibbenbüren: 2.377.687 Euro
Ladbergen: 217.883 Euro
Lienen: 319.166 Euro
Lotte: 272.730 Euro
Mettingen: 245.396 Euro
Recke: 493.523 Euro
Saerbeck: 334.662 Euro
Tecklenburg: 525.397 Euro
Westekapplen: 415.769 Euro

Insgesamt fließen 32 Prozent der 3,5 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen.  „Die Bundesregierung will finanzschwachen Kommunen helfen, Schulgebäude zu sanieren und damit eine bessere Lernatmosphäre für die Schüler zu schaffen. Jetzt können die Projekte starten. Das Geld fließt“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek (CDU).
Neben anderen Kriterien richtet sich die Verteilung der Mittel zu 60 Prozent nach der finanziellen Lage der Kommune und zu 40 Prozent nach der Schülerzahl. Berücksichtigt wird auch, wenn eine Kommune durch ihre weiterführenden Schulen Nachbarstädte mitversorgt, so dass sie mehr Schulkapazität unterhalten muss, als das für ihre eigenen Bürger notwendig wäre.

„Uns war wichtig, dass das Geld des Bundes 1:1 dort ankommt, wo es hin soll und nicht mehr mit Landesprojekten verrechnet werden kann“, erklärt Anja Karliczek.
Gefördert werden die Schulen vom 01.07.2017 bis 31.12.2022. Das vorgeschriebene Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 40.000 Euro.